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Mit dem Signal zur Ausfahrt und „Glückauf, Glückauf, der Steiger kommt“ endete der Gottesdienst. Dann folgte der feierliche Auszug der Bergleute - bewegende Minuten für alle Augenzeugen.

Der Samstag in der City - er stand auch für die Einkäufer im Zeichen des Bergbaus.

Schon am Vormittag begann auf dem Altstadtmarkt das Musikprogramm. Das Bergwerksorchester Auguste Victoria, die Bergmannskapelle Peißenberg und die oberschlesische Bergmannskapelle aus Beuthen-Miechowitz zählten zu den Gästen. Auch für Heinz und Ruth Skaletz war es ein ganz besonderer Tag. Die Musiker aus ihrem Beuthener Heimat-Stadtteil eroberten schnell die Herzen des Recklinghäuser Pub1ikums

Der größte Auftritt des Wochenendes folgte dann am Sonntag für alle Recklinghäuser Bergleute und ihre Gäste:

Beim 9. Deutschen Bergmannstag in Herne-Crange waren sie bei der Großen Bergparade mit dabei.

Tausende Zuschauer säumten die Strecke, als sich die Kumpel aus aller Welt auf den Weg machten. Zahlreiche Bergmannstag-Besucher sahen sich auch auf der 30-Meter- Bergbaustrecke von Blumenthal/Haard auf dem Cranger Festplatz um.


2. September 2000, kurz nach 13 Uhr. Ein historischer Augenblick für die Stadtgeschichte. In der Propsteikirche St. Peter wurde am Samstag die neue Fahne des Bergmannsvereins General Blumenthal feierlich geweiht.

Eine Fahnenweihe als das zentrale Wochenend-Ereignis? Was sich in St. Peter am Samstag abspielte, war eben etwas ganz Besonderes.

„Die Fahne ist ein Zeichen der Gemeinschaft. Ihre Segnung gilt vor allem den Menschen, die sich zusammengeschlossen haben, weil sie ein gemeinsames Anliegen verbindet“, sagte Propst Westhoff beim Gottesdienst in St. Peter.

Ein solches Bild wird man dort nicht so schnell wieder sehen: Bergleute aus ganz NRW in ihren schmucken Bergkitteln und - uniformen, altehrwürdige Fahnen, die Bergmannskapelle, vollbesetzte Sitzreihen, surrende Videokameras, klickende Fotoapparate - die Kumpel von General Blumenthal setzten ein eindrucksvolles Zeichen, auch im neuen Jahrtausend in der Stadt präsent sein zu wollen.

Ob Propst Westhoff, ob Pastor Hubbertz oder PS-Direktor Zwingmann - alle Redner erinnerten an die 130-jährige Bergbaugeschichte der Stadt. Die Erinnerung an diese soll mit Hilfe des neuen Vereins wach gehalten werden, wenn Blumenthal/Haard am 30. Juni 2001 die letzte Kohle gefördert hat.